Dienstag, 3. März 2009

Der 1 Versuch

von den beiden südlichsten pässen der Carretera Austral nach Argentinien, habe ich gehört das der südlichere, kleinere, der schönere sein soll. die piste war zwar richtig mies aber die landschaft ein traum, total einsam fuhr ich auf den pass der in einer langen ebene endet und auf der ich die ersten lama- bzw guanako-herden verscheuche. am chilenischen grenzposten brauchte ich 10 min und bin dann zum 15 km später kommenden argentinischen gefahren. noch ein foto vor dem willkommensschild mit der flagge gemacht und rein in das kleine häuschen.

long story short
ohne kfz haftpflichtversicherung für argentinien (von der man mir gesagt hat man kann sie direkt an der grenze kaufen) keine weiterfahrt nach argentinien, diskutieren mit argentinischen grenzbeamten bringt ungefähr soviel wie kühe anschreien warum sie mitten auf der piste stehen. da saß ich nun eine std vorm dunkelwerden und schwankte zwischen heulen oder ausflippen. da beides nichts gebracht hätte drehte ich um und versuchte mir einzureden, werweiss wofür es gut ist. das war schnell ausgerechnet, 300 km umweg über miese piste, 1 tag verloren und die gelegenheit die CA mal im dunkeln zu fahren. mit einer gehörigen portion wut im baucht fuhr ich mit verbotener geschwindigkeit (im dunkeln sieht das gar nicht so schlimm aus...) bis ich kurz vor 22:00 an ein paar cabanas angehalten habe. ich hab sogar noch ein sandwich und ein bier bekommen und im hintergrund (ehrlich!) lief entspannungsmusik.