Dienstag, 24. Februar 2009

Carretera Austral

nach dem frühstück mit eberhard und seinem freund in den wald gegangen um die wasserzuleitung zu reparieren die das haus mit frischwasser und über eine turbine mit strom versorgt. die tonne die unter einem mini wasserfall steht und von der der schlauch abgeht war verstopft. nach einem sehr herzlichen abschied nachmittags zusammen mit alex losgefahren. am ortsausgang am polizeiposten abgemeldet und nach wenigen km hörte der asphalt auf und es ging auf die R7, besser bekannt als die Carretera Austral. ab jetzt kommen viele hundert km schotter. wer schonmal auf schotter gefahren ist, und da rede ich jetzt nicht von 50m über nen parkplatz, weiß wie anstrengend das sein kann. gerade am anfang macht einem das vorallem schwimmende vorderrad ziemlich zu schaffen. hochkonzentriert, auf jedes schlagloch achtend, die man durch die schatten werfenden pflanzen und bäume oft erst in letzter sek erkennt ist das schotterpiste fahren verdammt anstrengend.
dazu kommt das die piste und der schotter immer wieder sehr unterschiedlich ist, so kann mann zum teil ( dabei meine ich jetzt immer ein vollbepacktes bike und keine kleine crossmaschine ) durchaus 70 km/h fahren, manchmal aber auch nur schrittempo.
ebenso muß man für den jeweiligen untergrund die richtige geschwindigkeit finden, soll heißen was bei 30 km/h wackelt und ruckelt das man angst kriegt, kann bei 40-50 km/h angenehmes fahren sein. alles in allem macht es aber verdammt viel spaß wenn man sich erst mal daran gewöhnt und die angst abgelegt hat das die ganze karre jeden augenblick auseinanderfällt.
die durchschnittsgeschwindigkeit sinkt dementsprechend rapide und so brauchten wir für die ca 100km mit ein paar stopps um auch mal die natur zu genießen gut 3 stunden.
kurz vor dem dunkelwerden haben wir dann einen an einem see gelegenen verlassenen campingplatz gefunden. abend noch mit alex die wurst gegessen die uns erhard mitgegeben hat und uns bei einer flasche wein nett unterhalten.

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